Der Buchhändler aus Kabul (A. Seierstad)

Dieses Buch ist wirklich nicht einfach zu beschreiben. Kurz zusammengefasst: Die Autorin wurde eingeladen, um mehrere Monate bei einem Buchhändler aus Kabul zu verbringen. Dabei lernt sie seine Familie kennen und bekommt einen tiefen Einblick in das Leben dieser afghanischen Familie.

Ihre Beobachtungen gibt sie unverblümt an die Leserin und den Leser weiter. Viele Situationen waren für mich so strange, dass ich mehrmals aufgehört habe zu lesen und versuchte, die Situation zu verstehen. Während des Lesens schlug ich oftmals verschiedene Begrifflichkeiten der afghanischen Kultur nach.

Letztlich ist das Buch auf jeden Fall lesenswert. Es gibt dem Leser einen persönlichen und zu gleich intensiven Einblick in die Kultur sowie das Leben der Menschen Afghanistans. Mich hat das Buch mehrmals sehr nachdenklich zurückgelassen und ich habe überlegt, wie sich das Leben der Menschen und vor allem der Frauen in Afghanistan verbessern kann. Wichtig jedoch: Ohne Ihnen unseren westlichen Lebensstil aufzuzwingen. Dies ist – so glaube ich – eine sehr schwere und feinfühlige Aufgabe.

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